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© 2008 Feuerwehr Mixnitz
 
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29. Februar 2008
Wehrversammlung der Feuerwehr Mixnitz: 2007 - Kein neues Rekordjahr

Am 29. Februar fand die diesjährige Wehrversammlung der Feuerwehr Mixnitz statt. Ein guter Anlass einen Rückblick auf das Jahr 2007 zu machen...

In Jahresberichten und Jahresrückblicken ist häufig von neuen Höchstwerten, neuen Rekorden und besonderen Ereignissen die Rede. Im Jahresbericht 2007 der Feuerwehr Mixnitz sind aber (fast) keine solchen Inhalte zu finden; 2007 war ein erstaunlich unaufregendes Jahr für unsere Feuerwehr. Gut für die Bevölkerung – weniger Schäden/Bedrohung durch wenige Unfälle, Brände oder Elementarereignisse; gut für unsere Mitglieder – weniger Arbeitsbelastung nach einigen sehr anstrengenden Jahren; aber schlechte Voraussetzungen für einen aufregenden Bericht…

Die Einsätze im letzten Jahr waren wenig spektakulär. Kein Hochwasser in Mautstatt oder Mixnitz (wie 2006), kein Salzsäureeinsatz in Breitenau (wie 2008), keine starken Schneefälle mit dutzenden umgeknickten Bäumen (wie 2004), und auch Sturm Paula suchte uns erst 2008 heim. Hervorzuheben sind 2007 lediglich eine nachbarliche Hilfeleistung für die FF Fladnitz an der Teichalm (schwierige Bergung eines auf schneeglatter Fahrbahn abgekommenen Lkws) und der Einsatz im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes beim Papstbesuch in Mariazell. Dieser Mangel an „besonderen“ Einsätzen spiegelt sich auch in der Einsatzanzahl wieder. 66 Einsätze waren im letzten Jahr zu bewältigen; so wenige wie seit dem Jahr 1998 nicht mehr. Der Höchststand wurde 2005 mit 111 Einsätzen erreicht. Nichtsdestotrotz konnten im letzten Jahr wieder drei Menschen aus lebensgefährlichen Situationen gerettet werden. Den größten Teil der Einsätze machten Verkehrsunfälle (33 %), Wassertransporte (15 %) und Bergrettungsunterstützungen (11 %) aus.

Ähnlich wie bei den Einsätzen stellt es sich mit den geleisteten Gesamtstunden (inklusive Übungen, Verwaltung und Sonstiges) dar. 8.110 – was immer noch eine beträchtliche Zahl für eine ausschließlich freiwillig fungierende Einsatzorganisation ist – statt rund 10.000 oder 11.000, wie in den letzten Jahren. Höhepunkte waren hier das Blochzieh’n im Februar und das Anfeuern (Sommerfest) im Juni.

Dennoch blieb die viele Zeit im letzten Jahr nicht ungenützt. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Aus- und Weiterbildung. Neben elf allgemeinen Übungen und Schulungen und zwei Sonderübungen errang eine Vielzahl von Mitgliedern Abzeichen bei Leistungsbewerben und Leistungsprüfungen. Neun Mitglieder legten die Atemschutzleistungsprüfung ab, darunter fünf in Bronze und vier in Silber. Das Funkleistungsabzeichen (in Bronze) konnten zwei Mitglieder erringen, das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen (in Silber) vier Jugendliche und das Wissenstestabzeichen drei.

Für 2008 stehen nun neue Aufgaben bevor. Und nach der „Pause“ 2007 scheint dieses Jahr wieder wesentlich anstrengender zu werden. Bis März gab es bereits mehr Einsätze als im ersten Halbjahr des letzten Jahres…


 

12. Februar 2008
Salzsäureaustritt bei der RHI in Breitenau

In Breitenau am Hochlantsch ist es am 12. Februar 2008 zu einem Salzsäureaustritt im RHI-Werk gekommen. Insgesamt sollten 24.000 Liter Salzsäure umgepumpt werden; dabei kam es zu einem Austritt von 6.000 l 34%iger Salzsäure gekommen. Um ca. 16.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Die eingesetzten Feuerwehren (BtF Veitsch-Radex, FF Breitenau, FF Mixnitz, FF Bruck und BtF Böhler) standen vor der Aufgabe, mögliche Gefahren für Menschen und Umwelt abzuwehren. Einerseits wurde die ausgetretene Salzsäure gebunden, andererseits die noch im Lkw verbliebene Salzsäure - unter dem Einsatz von Vollkörperschutz - umgepumpt. Zusätzlich wurden mit Hydroschildern und Wasserstrahlen verhindert, dass sich die Salzsäuredämpfe weiter ausweiten. Die Feuerwehr Mixnitz war bei letzterem mit mehreren Atemschutztrupps eingesetzt.

Durch das rasche Handeln und den zielgerichteten Einsatz der Feuerwehren konnte verhindert werden, dass eine größere Menge an Salzsäure austrat oder Gefahr für die Umwelt bestand. Der Einsatz war um ca. 22 Uhr beendet.



 

27. Jänner 2008
Waldbrand in Pernegg

Am 27. Jänner wurde die Feuerwehr Mixnitz um 10.00 Uhr zu einem Waldbrand in Pernegg alarmiert. In der Nähe des Stausees Zlatten brannte der Wald, vermutlich infolge des Sturmes Paula, der an diesem Tag und am Tag davor über Österreich zog.

Die Waldbrandbekämpfung, bei der auch die Feuerwehren Pernegg, Breitenau und Bruck eingesetzt waren, dauerte mehrere Stunden. Brand aus konnte erst nach dem am Nachmittag einsetzenden Regen gegeben werden.

Aufgrund des unwegsamen Geländes gestaltete sich der Einsatz als schwierig und als gefährlich für die Einsatzkräfte. Die Feuewehr Mixnitz war mit vier Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz.


 

18. November 2006
Technische Leistungsprüfung in Mixnitz

Die Feuerwehr Mixnitz ist am 18. November 2006 zum insgesamt vierten Mal zur Technischen Leistungsprüfung angetreten. Nach ausgezeichneter Vorbereitung in über zehn Übungen konnte die Bewerbsgruppe die Aufgabe in der Sollzeit fehlerfrei bewältigen und dabei erneut sechs Feuerwehrmitglieder, Karl Bodlos, Michael Hirtler, Hubert Gosch, Michael Ebner, Franz Fuchs und Jürgen Mild, das Technische Leistungsabzeichen in Bronze erringen.

Bei der technischen Leistungsprüfung muss ein definierter technischer Einsatz, ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, in einer vorgegebenen Zeit durchgeführt werden. Durch die große Praxisnähe der Ausbildung können die gewonnenen Erfahrungen sehr gut im realen Einsatzfall umgesetzt werden. Zusätzlich müssen die Feuerwehrmitglieder, die diese Leistungsprüfung ablegen, die komplette Ausrüstung des Rüstlösch- und Mannschaftstransportfahrzeuges, dh. über 60 Geräte, bei geschlossenen Fahrzeugrolläden identifizieren.

Ingesamt besitzen nun 17 Feuerwehrmitglieder das Technische Leistungsabzeichen in Bronze, drei in Silber und neun in Gold. Die Feuerwehr Mixnitz weist damit einen der höchsten Ausbildungsstände im Bezirk Bruck/Mur auf.


 

18. Juli 2006
Tunnelübung im Mixnitz

Am 18. Juli wurde von den Feuerwehren Mixnitz und Pernegg eine gemeinsame Tunnelübung durchgeführt, um vor der offiziellen Inbetriebnahme des Abschnittes Mautstatt-Röthelstein die Gegebenheiten im Mixnitz-Tunnel sowie die Zufahrten testen zu könnnen. Unterstützt wurden die beiden Feuerwehren durch das Atemschutzfahrzeug der BtF Böhler. Die Herstellung der Kommunikation zwischen Feuerwehreinsatzkräften und Tunnelwarte Bruck wurde gemäß Alarmplan von einem Mitglied der FF Bruck wahrgenommen, der sich direkt in der Tunnelwarte aufgehalten hat.

Ausgangssituation war ein Verkehrsunfall mehrerer Pkw mit verletzten und eingeklemmten Personen im Tunnel sowie drohendem Brandausbruch. Gemäß dem Tunnelalarmplan drangen Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Mixnitz und Sauerstoffkreislaufgeräteträger der Feuerwehr Pernegg in Tunnel ein, stellten den Brandschutz her und führten die Personenrettung durch.

Bei dieser Übung konnten wertvolle Erkenntnisse für mögliche Einsätze im Tunnel gewonnen werden. Ingesamt waren 40 Feuerwehrmitglieder mit 8 Fahrzeugen eingesetzt.


 

7. bis 9. Juli 2006
Ein Festwochenende ohne Regen...

Gleich zu Beginn kurz zur spektakulärsten Tatsache des Wochenendes. Nein, nicht der WM-Sieg von Italien. Auch nicht der Kopfstoß von Zidane. Und mit dem dritten Platz von Deutschland hätte wohl vor der WM auch keiner gerechnet. Aber vielleicht schafft das Österreich in zwei Jahren auch... Man sollte ja positiv denken, auch wenn Costa Rica gerade das 2:1 gegen Österreich geschossen hat. Naja, zumindestens beim Schifahren sind wir gut.

Aber zurück zum Thema. Völlig untypisch für die Sommerveranstaltungen der FF Mixnitz blieb das Wochenende ohne Regen. So konnte erstmals seit 1999 (!) das ganze Wochenende ein blauer Himmel bewundert werden. Eine völlig unerwartete Tatsache auf die man eigentlich nicht vorbereitet war. Man trug sich aufgrund dieser ungewöhnlichen - fast schon unglaublichen - Situation schon mit dem Gedanken, das Anfeuern um eine Woche zu verschieben, um wieder die "normalen" Verhältnisse, sprich Regel, Sturm und Hagel, einkehren lassen zu können...

Wollen wir hoffen, dass es als Ausgleich für fünf verregnete Jahre nun zumindestens bis 2010 trocken bleibt. Wobei, vielleicht regnet es im nächsten Jahr, damit sich die Investition in die riesigen Schirme gelohnt hat, die heuer angekauft wurden, und wahrscheinlich niemanden aufgefallen sind (siehe das zweite Bild von oben. Ganz rechts in rot im Hintergrund...). Aber wie gesagt, nach fünf verregneten Jahren grenzte es schon an ein Wunder, dass es diesmal trocken blieb.

Was gab es sonst noch am Wochenende? Ach ja, Anfeuern. Aufgrund des ausbleibenden Regens hätten wir das beinahe vergessen. Die Beachparty am Freitag in der Disko sorgte für tolle Stimmung, aber nachdem der Sand auch an den Schuhen haften blieb für unerwartet viel Sand im Rüsthaus. So gab' es am nächsten Tag beim Aufräumen auch ein wenig Strandstimmung...

Samstag - und es regnete immer noch nicht - begann die Veranstaltung um 17.00 Uhr mit der Gerstunger Theatergruppe. Auch wenn - positiv ausgedrückt - nicht ganz so viele Zuschauer daran teilgenommen haben, war es doch eine tolle Vorführung. Sollte die Gruppe irgendwann mal wieder in Mixnitz oder Umgebung sein, empfehlen wir jedem, sich das anzuschauen. Anschließend gab es eine Jiu Jitsu Show vom Jiu Jitsu Verein "The Brave Mungos" Kapfenberg. Dabei handelt es sich NICHT um einen chinesischen Kochkurs, sondern um eine japanische Kampfsportart. Interessierte sind auf die Seite www.jiujitsu-kapfenberg.net verwiesen. Anschließend sorgten die Walzkogler im Feuerwehrdörfl wie auch die Razorbacks in der Disko für gute Stimmung. Diesmal bereits ohne Sand - einer der Lerneffekte, die direkt nach Freitag umgesetzt wurden.

Der Sonntag begann wie jedes Jahr mit dem Frühschoppen mit d'Anbradlern und dem Klawoggensepp. Am Nachmittag, an dem es noch immer nicht regnete, sorgten die Mautstatt Buam für gute Unterhaltung. Am Abend ging die Veranstaltung dann mit der Verlosung langsam zu Ende. Nachdem die FIFA das WM-Finale unverständlicher Weise nicht wegen uns verschieben wollte, wurde es dann so gegen 20.00 Uhr doch deutlich leerer im Feuerwehrdörfl.

Das Anfeuern 2006 kann also als grundlegend gelungene Veranstaltung gesehen - auch wenn es nicht regnete. Wünsche, Beschwerden, Kritik, Anregungen und Lob werden gerne entgegengenommen...


 

16. Juni 2006
Murenabgang im Feisterergraben

Am 16. Juni 2006 wurde die Feuerwehr Mixnitz um ca. 18.00 Uhr zu einem Murenabgang in den Feisterergraben alarmiert. Aufgrund der schweren Regenfälle kam es zu einer Hangrutschung, bei der mehrere Bäume mitgerissen wurden. Bereits bei der Anfahrt kam es zu Problemen. Eine kleine Mure versperrte die Zufahrtstrasse. Einige kleinere Bäume mussten von der Feuerwehr entfernt werden, bevor eine Zufahrt zum Einsatzort erst möglich war.

Glück im Unglück hatte eine ansässige Familie. Zwar beschädigte ein Baum das Stallgebäude, woraufhin auch Sicherungsarbeiten durch die Feuerwehr notwendig waren um eine weitere Beschädigung oder einen möglichen Einsturz zu verhindern, jedoch platzierte sich der größere Baum genau zwischen Wohnhaus und Stall. Hätte der Baum eines der beiden Gebäude getroffen, wären weitaus größere Schäden die Folge gewesen.

Die riesigen Schlammmassen stellten die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Nur mit Unterstützung durch einen Bagger sowie ein Spezialfahrzeug der RHI war es möglich, die Bäume, Steine, Schlamm und Erde innerhalb von sechs Stunden zu entfernen. Auch wurde der betroffene Hang abgesichert bzw. mit Planen geschützt, um weiteren Hangrutschungen vorzubeugen. Es folgten auch einige Erkundungsfahrten um festzustellen, ob noch weitere Hangrutschungen oder Muren drohen würden.

Eingesetzt waren insgesamt 19 Mann der Feuerwehr mit 3 Fahrzeugen wie auch Vertreter der Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft sowie Sachverständige des Landes Steiermark. Der Einsatz endete um ca. 01.30 Uhr.


 

6. Juni 2006
Schwerer Verkehrsunfall auf der L104

Am 6. Juni 2006 um ca. 19.00 Uhr wurden die Feuerwehren Mixnitz und Breitenau zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L104 alarmiert. Ein Pkw-Lenker war mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen die Leitschienen und das Geländer einer Brücke geprallt.

Trotz sofortigem Einsatz der Feuerwehren, von Rotem Kreuz und Notarzt konnte der Pkw-Lenker nicht mehr gerettet werden. Sein Beifahrer hatte Glück im Unglück und wurde nur leicht verletzt.

Die Feuerwehr unterstütze die Rettungsarbeiten, stellte den Brandschutz sicher, transportierte das Fahrzeugwrack von der Straße und reinigte die Straße von Trümmern und Scherben.


 

10. Februar 2006
Wehrversammlung mit Neuwahl der FF Mixnitz

Am Samstag, den 10. Februar 2006, fand die diesjährige Wehrversammlung der Feuerwehr Mixnitz statt. Neben dem Rückblick auf das letzte Jahr gab es folgende Höhepunkte:

--- Neuwahl des Kommandos: ABI Johann Schentler und OBI Bernd Wiltschnigg wurden mit großer Zustimmung in ihren Ämtern bestätigt

--- Angelobungen: Die Jungfeuerwehrmänner Daniel Doppelhofer, Michael Ebner, Michael Hirtler und Karl Bodlos wurden angelobt und in den aktiven Feuerwehrdienst aufgenommen.

--- Übertritt in die Mitgliedschaft außer Dienst: Nach 46 Dienstjahren als aktives Feuerwehrmitglied wurde Othmar Leindl auf eingenen Wunsch in die Mitgliedschaft außer Dienst überstellt. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in einer Vielzahl von Funktionen, darunter von 1981 bis 1991 als Kommandant-Stellvertreter, wurde er zum Ehrenoberbrandinspektor ernannt.

Vier Jugendliche wurden angelobt.
Die Wehrversammlung fand auch dieses Jahr wieder im Rüsthaussaal statt.

 

4. November 2005
Person unter Bagger eingeklemmt

Vor den Silos der Lokalbahn Mixnitz-St. Erhard kam es am 4. November 2005 zu einem nicht alltäglichen Einsatz für die FF Mixnitz. Ein Menzi-Muk war von einem Tieflader gestürzt. Dabei wurde eine Person unter dem Bagger eingeklemmt und schwer verletzt.

Die Schwierigkeit für die Feuerwehrmitglieder bestand nun darin den Menzi-Muk möglichst schonend anzuheben, so dass er nicht verrutschen konnte, was zu weiteren Verletzungen der verunfallten Person geführt hätte.

Das Fahrzeug wurde sorgsam um wenige Zentimeter gehoben, damit der Verletzte geborgen werden konnte. Anschließend wurde er vom Roten Kreuz ins Landeskrankenhaus Bruck/Mur transportiert.

Neben der Bergung des Verletzten musste die Feuerwehr auch den ausgelaufenen Treibstoff mit Ölbindemittel binden und entsorgen, um ein Versickern im Erdboden und damit eine Umweltschädigung zu verhindern. Anschließend wurde das Fahrzeug geborgen und der im Tank verbliebene Treibstoff umgepumpt, um ein weiteres Auslaufen während des Abtransportes zu verhindern.

Die Person war unter dem Menzi-Muk eingeklemmt.
Die Feuerwehr hat den ausgelaufenen Treibstoff gebunden, um ein Versickern im Boden zu verhindern.
Nur durch das rasche Eingreifen konnte die Person gerettet werden.

 

22. Oktober 2005
Erste Atemschutzleistungsprüfung im Bezirk Bruck/Mur

Am Samstag, den 22 Oktober 2005 stellten sich 114 Atemschutzgeräteträger von 18 Feuerwehren des Bezirkes Bruck/Mur im Schulungszentrum der Böhler Edelstahl GmbH erstmalig der Atemschutz-Leistungsprüfung.

Hauptziel bei diesem Bewerb ist nicht Schnelligkeit, sondern richtiges und sicheres Arbeiten. Die Leistungsprüfung unterteilt sich in fünf Teilbereiche:

-- Teil 1: Theoretische Prüfung (40 Fragen aus dem Bereich Atemschutz)
-- Teil 2: Ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Atemschutz-Gerätes
-- Teil 3: Menschenrettung mittels Rettungstuch unter Schwerem Atemschutz aus einem verrauchten Raum. Anschließend stabile Seitenlagerung der geretteten Person in rauchfreier Zone. Außenüberwachung durch den Gruppenkommandanten.
-- Teil 4: Brandbekämpfung im Kellergeschoss mit Hilfe einer HD-Schlauchleitung; sichere Öffnung von Brandabschnittstüren; Außenüberwachung durch den Gruppenkommandan-ten
-- Teil 5: Wiederinstandsetzung des Atemschutzgerätes

Klaus Eibl, Andreas Kowatsch, Michael Kriegl, Ingo Mayer und Jürgen Mild konnten das Leistungsabzeichen in Bronze erringen.

Im Herbst 2005 fand erstmalig die Atemschutzleistungsprüfung im Bezirk Bruck statt.

 

8. Oktober 2005
Übung mit dem roten Kreuz auf der Straßenbaustelle B335

Am Samstag, den 8. Oktober 2005, führte die FF Mixnitz gemeinsam mit dem Roten Kreuz Bruck eine Übung durch. Übungsannahme war ein Zusammenstoß eines PKWs mit einem Motorrad und einem Radfahrer bei der Auffahrt auf die B335 in Mautstatt. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Der Radfahrer wurde von der Strasse geschleudert, der Motorradfahrer blieb schwer verletzt auf der Fahrbahn liegen. Auch die Personen im Pkw waren schwer verletzt bzw. im Fahrzeug eingeklemmt.

Der Schwerpunkt der Übung lag bei der Verletztenversorgung, dh. beim Roten Kreuz. Aufgabe der Feuerwehr war es die eingeklemmte Person mit hydrauli-schen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug zu befreien, den Brandschutz wäh-rend des Einsatzes sicherzustellen und die Absicherung der Unfallstelle vorzunehmen. Da das RLFA der FF Mixnitz aufgrund des kürzeren Anfahrtsweges als erstes am Unfallort war, musste die Feuerwehr auch die Verletztenversorgung übernehmen, bis das Rote Kreuz wenige Minuten später eintraf.

Nachdem die Verletzten versorgt waren, wurde die Unfallfahrzeuge von der Straße entfernt und die Straße von Trümmern und Splittern gereinigt.

Rotes Kreuz und Feuerwehr versorgten die Verletzten.
Ein Pkw war mit einem Motorrad und einem Radfahrer zusammen gestoßen.

 

1. Oktober 2005
Hervorragende Platzierungen beim Funkbewerb des Bezirkes Bruck/Mur

Die Feuerwehr Mixnitz konnte beim diesjährigen Funkbewerb der Bezirke Bruck/Mur und Leoben, der am 1. Oktober 2005 bei der Feuerwehr St. Marein stattfand, hervorragende Platzierungen erreichen.

So errang Florian Sarkleti in der Einzelwertung den dritten, Robert Saurer den fünften und Stefan Hirtler den 24. Platz von insgesamt 53 Teilnehmern. In der Gruppenwertung erreichte die FF Mixnitz sogar den zweiten Platz von 12 Gruppen und musste sich nur knapp der Feuerwehr Turnau geschlagen geben.

Die nächste Herausforderung für unsere Funker wird im nächsten Jahr der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Silber in Lebring sein. Nachdem die Richtlinien für diesen Bewerb im letzten Jahr vollständig überarbeitet wurden, wird im nächsten Jahr erstmalig eine Gruppe der FF Mixnitz nach den neuen Regeln den Bewerb bestreiten.

 

 

 

13. bis 14. August 2005
Anfeuern

Zum zweiten Mal fand das traditionelle Sommerfest der FF Mixnitz unter dem neuen Motto „Anfeuern“ statt. Und zum ersten Mal seit fünf Jahren regnete es nicht das ganze Festwochenende; der auch schon traditionelle Regen setzte erst am späten Sonntagnachmittag ein.

Die Veranstaltung kann auch in diesem Jahr wieder als sehr gelungen bezeichnet werden. Am Samstag sorgten Walzhill für gute Stimmung im eigens für das Fest errichteten Feuerwehrdörfl. Am Sonntag spielten beim Frühschoppen die Griasmoar Geiger, am Nachmittag unterhielten Lechner & Company das Publikum, und am Abend sorgten die Sunnyboys für einen fröhlichen Ausklang.

Daneben gab es am Samstag und Sonntag auch wieder eine Disko im Rüsthauskeller sowie allerlei Attraktivitäten für Jung und Alt, wie das Feuerwehrstüberl, Feuriges aus dem Kessel, eine Hupfburg für die Kinder und die Verlosung.


 

26. Juni 2005
Fahrzeugbergung

Am Sonntag, den 26. Juni 2005, wurde die FF Mixnitz um 13.18 Uhr zu einer Fahrzeugbergung alarmiert: Ein Pkw war von der Straße abgekommen und hing im Straßengraben fest.

Um den Pkw nicht zu beschädigen wurde das Fahrzeug mit Hebekissen angehoben. Anschließend wurde es mit Holzbalken abgestützt, und erneut mit Hebekissen um weitere paar Zentimeter gehoben. Nachdem dieser Vorgang einige Male wiederholt worden war, konnte das Unfallfahrzeug mittels der Seilwinde des RLFA auf die Straße zurück gezogen werden.

Eingesetzt war der RLFA Mixnitz mit 6 Mann. Der Einsatz war um 14.45 Uhr beendet.

Die Bergung des Pkw gestaltete sich als sehr schwierig.
Das Fahrzeug wurde mittels Hebekissen gehoben und anschließend auf die Straße gezogen.

 

6. Juni 2005
Gemeinsame Übung mit der FF Röthelstein

Die Feuerwehr Mixnitz führt jährlich eine gemeinsame Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Röthelstein durch. Diese Übung findet abwechselnd in Röthelstein und Mixnitz statt.

In diesem Jahr wurde ein möglicher Brand im (im Rahmen der Tunnelbauarbeiten) errichteten Containerdorf gegenüber dem Bahnhof Mixnitz beübt. Annahme war, dass es in einer Wohnung zu einem Feuer gekommen ist, das sich auf angrenzende Wohnungen ausgebreitet hat. Mehrere Personen waren vermisst.

Die Feuerwehren drangen unter Atemschutz zum Brandherd vor und begannen mit der Brandbekämpfung. Gleichzeitig wurden auch die verletzten Personen geborgen und ins Freie gebracht. Die Wasserversorgung wurde von beiden Feuerwehren über die Hydranten im Ortsgebiet sichergestellt.

Die Feuerwehr Mixnitz führt jährlich eine Übung mit der FF Röthelstein durch.
Beübt wurde ein Brand im Containerdorf.

 

29. April 2005
Brandversuch im Tunnel

Wenige Tage vor Inbetriebnahme des Mixnitz-Tunnels wurde der vorgeschriebene Brandversuch durchgeführt. Dabei wurde ein Treibstoffgemisch im Tunnel unter kontrollierten Bedingungen in Brand gesetzt, um so die Entlüftungsanlagen testen zu können.

Diese Gelegenheit nützten auch die Feuerwehren Mixnitz und Pernegg um Erfahrung für einen Brandfall im Tunnel zu erhalten. Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkameras war es für einige Feuerwehrmitglieder möglich die Hitzentwicklung in der Nähe des Brandherdes, die Ausbreitung und den Abzug des Rauches sowie die damit einhergehenden (schlechten) Sichtver-hältnisse am eigenen Leib zu erfahren.

Der Brandversuch konnte wichtige Rückschlüsse auf die Einsatztaktik bei zukünftigen Einsätzen im Tunnel geben.


 

 

18. Februar 2005
Wehrversammlung 2005

Am 18. Februar 2005 fand um 19.00 Uhr im Rüsthaus die diesjährige Wehrversammlung der FF Mixnitz statt. Vor den Feuerwehrmitgliedern und den Ehrengästen, darunter Bürgermeister Andreas Graßberger, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Reinhard Leichtfried, ELFR Karl Sitka und Ehrenmitglied Altbürgermeister Anton Martan, wurde ein Rückblick auf das Jahr 2004 und eine Vorschau auf 2005 gegeben.

2004 war ein Jahr mit vielen Höhepunkten. 85 Einsätze, bei denen insgesamt vier Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden konnten. Der Katholikentag in Mariazell, bei dem die Feuerwehren der Steiermark, und darunter auch die Feuerwehr Mixnitz, besonders gefordert wurden. Die Technische Leistungsprüfung, bei der neun Kameraden unserer Wehr erstmals das technische Leistungsabzeichen in Gold erringen konnten. Die Neugestaltung des Sommerfestes, Umbauarbeiten im Rüsthaus, und noch vieles mehr...

Doch dank der tatkräftigen Mitarbeit der Feuerwehrmitglieder konnten all diese Herausforderungen bewältigt werden. Und aufgrund der hohen Anzahl an Mitgliedern, sowie des ausgezeichneten Ausbildungsstandes, ist die FF Mixnitz auch für die Zukunft gut gerüstet. Und DIE Herausforderung, die in diesem Jahr auf unsere Wehr zukommt, ist die Eröffnung des Mixnitz-Tunnels. Eine Vielzahl an Übungen und Schulungen wird notwendig sein, um für mögliche Verkehrsunfälle und Brände im Tunnel gerüstet zu sein.

Jahresbericht zum Download

Der Bericht des Funkwartes Robert Saurer.
Der Bericht des Ausbildungsbeauftragten Bernd Wiltschnigg.
Die Angelobung von Christoph Kraudinger (von links: ABI Johann Schentler, Bgm. Andreas Graßberger, PFM Christoph Kraudinger, OBR Reinhard Leichtfried, Postenkdt. Herbert Kriegl, OBI Bernd Wiltschnigg).

 

 

19. November 2004
Orkanartiger Sturm in Mixnitz

Ein orkanartiger Sturm fegte am 19. November 2004 durch Mixnitz Richtung Osten: Dächer wurden abge-deckt, Bäume wurden umgeknickt, Straßen waren unpassierbar, Stromleitungen beschädigt. Zahlreiche Notrufe gingen bei der Florianstation des Bezirkes Bruck/Mur ein.

Unsere hochtechnisierte Welt benötigt Strom – und es erfordert einiges Umdenken, dass das Leben in Ausnahmesituationen auch ohne Strom funktionieren muss. Über die Pager sowie die SMS-Alarmierung konnte die Feuerwehr Mixnitz alarmiert werden, die Sirene blieb aufgrund des Stromausfalles jedoch stumm. Die Umkleideräume im Rüsthaus erhellte ein Handscheinwerfer, im Funkraum sorgte eine not-stromversorgte Halogenlampe für einigermaßen brauchbares Licht. EDV-Unterstützung war ebenfalls nicht vorhanden, auch die elektrisch betriebenen Garagentore mussten manuell betätigt werden.

Fünf Schadenslagen galt es zu beheben: Bei drei Dächern hatten sich Dachziegel aufgrund des Windes gelöst, ein Baumsturz stoppte den Verkehr auf der B335. Der größte Schaden entstand auf der Lokalbahn-strecke zwischen Mixnitz und Breitenau, wo auf einer Länge von vier Kilometer die Stromleitung durch mehrere umgestürzte Bäume mehrfach unterbrochen war.


 

14. Oktober 2004
"Heiße" Atemschutzübung im Brandschutzcontainer

Am 14. und 15. Oktober 2004 übten die Atemschutz-Geräteträger des Bezirkes Bruck/Mur an einer gasbe-feuerten Übungsanlage am Parkplatz des Rüsthauses der Feuerwehr Kapfenberg-Stadt. In dieser Anlage, die auf einem Sattelschlepper der deutschen Firma safety & fire aufge-baut ist, ist es möglich, fünf verschie-dene Brände (Treppenbrand, Gasfla-schenbrand, Rauchdurchzündung, Wohnzimmerbrand, Küchenbrand) zu simulieren und zu löschen.

Sieben ausgebildete Trainer schulten die 117 Atemschutz-Geräteträger sowohl in technischer als auch in taktischer Einsatzstrategie. Von der Feuerwehr Mixnitz nahm ein Trupp, bestehend aus drei Atemschutzträ-gern und einen Gruppenkommandan-ten, an dieser Übung teil.

 

 

10. bis 11. Juli 2004
Anfeuern 2004

Alles anders, alles neu – lautete die Devise beim diesjährigen Sommer-fest der FF Mixnitz. Nachdem die Veranstaltung in der bisherigen Form bereits seit zehn Jahren na-hezu unverändert durchgeführt wur-de, präsentierte sich das Sommer-fest unter dem Motto Anfeuern in neuem Gewand.

Für gute Stimmung im Feuerwehr-Dörfl, das eigens für diese Veran-staltung errichtet wurde, war sowohl am Samstag als auch am Sonntag gesorgt. Von den Asphalt Cowboys bis hin zu den Mautstatt Buam, von der Hochprozenthütte bis hin zur Klammstub’n – unseren Gästen wurde wieder eine Vielzahl an Att-raktionen geboten. Und trotz des schon traditionellen Regens, der wie auch in den letzten drei Jahren für ein verregnetes Wochenende sorg-te, konnten wir zahlreiche Besucher bei der Veranstaltung begrüßen.


 

28. Juni 2004
Technische Leistungsprüfung in Bronze, Silber und Gold

Die Feuerwehr Mixnitz hat am 28. Juni 2004 die Technische Leistungsprüfung absolviert. Bei diesem Bewerb muss ein definierter technischer Einsatz, ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, in einer vorgegebenen Zeit durchgeführt werden. Durch die große Praxisnähe dieser Ausbildung können die gewonnenen Erfahrungen auch sehr gut im Ernstfall umgesetzt werden.

16 Übungen waren erforderlich um die Leistungsprüfung erfolgreich abschließen zu können. Das Leistungsabzeichen in Gold errangen Klaus Eibl, Hubert Grassauer, Andreas Kowatsch, Ingo Mayer, Christian Moser, Ernst Sarkleti, Johann Schentler, Peter Schentler und Bernd Wiltschnigg. Silber konnte von Markus Kuchler und Robert Saurer, Bronze von Stefan Hirtler und Florian Sarkleti errungen werden.


 

4. Mai 2004
Tankwagen droht abzustürzen

Am 4. Mai 2004 wurde die Feuerwehr Mixnitz um 17.45 Uhr zu einem Einsatz im Feiste-rergraben alarmiert. Ein Tankwagen, der mit 12.000 Liter Diesel beladen war, war im Stra-ßenbankett eingesunken und drohte 200 m tief über einen Abhang abzustürzen.

Die Feuerwehr Mixnitz sicherte den Lkw ge-gen das Abrutschen und leuchtete die Einsatzstelle aus, bis das Fahrzeug von einer Spezialfirma geborgen werden konnte.

Der Einsatz dauerte bis 24.00 Uhr. Insgesamt waren 15 Mann mit RLFA, KFLA und VF im Einsatz.


 

3. April 2004
Böschungsbrand

„Böschungsbrand in Mautstatt“ lautete die Alarmmeldung für die Feuerwehr Mixnitz am 3. April 2004 um 12.00 Uhr. Neben dem Moscherbach hatte trockenes Gras Feuer gefangen, der Brand drohte sich auf den nahegelegenen Wald auszubreiten.

Die Feuerwehr Mixnitz stand mit drei Fahr-zeugen und insgesamt 13 Mann im Einsatz. Der Brand wurde mittels Feuerpatschen sowie einem HD-Rohr des RLFA gelöscht.


 

5. Februar 2004
Unfall auf der Ersatzbrücke der B335

Am 5. Februar um 3.00 Uhr wurde die Feuerwehr Mixnitz zu einem Verkehrsunfall auf die B335 gerufen. Ein Pkw-Lenker hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war gegen die Ersatzbrücke geprallt.

Die Bergung gestaltete sich als schwierig, da sich das Unfallfahrzeug in die Brücke verkeilt hatte. Der schwer beschädigte Pkw wurde mit der Seilwinde des RLFA geborgen und zur nächsten Ausweiche transportiert.

Die Brücke wurde durch den Aufprall des Fahrzeuges leicht beschädigt und war bis zum Mittag für den Verkehr gesperrt.

Eingesetzt waren RLFA, MTFA und KLFA Mixnitz mit insgesamt 14 Mann.

Das Unfallfahrzeug verkeilte sich in der Brücke.
Die Brücke wurde beim Unfall leicht beschädigt.

 

25. Jänner 2004
Menschenrettung unter schwierigsten Bedingungen

Am 25. Jänner 2004 verunglückte ein Forstarbeiter bei Holzfällarbeiten im sogenannten Bergtal bei Mixnitz und zog sich dabei einen offenen Oberschenkelbruch zu. Um 11.50 Uhr wurden die Feuerwehr und Bergrettung Mixnitz alarmiert. Zeitgleich erfolgte auch die Anforderung eines Rettungshubschraubers des ÖAMTC.

Die Feuerwehr drang gemeinsam mit den Bergrettern zum Verunglückten vor und nahm die Erstversorgung vor. Eine Bergung des Verletzten war jedoch vom Unfallort aufgrund der Geländebeschaffenheit und einer über den Unglücksort verlaufenden Krantrasse nicht möglich.

Die Feuerwehr transportierte den Verletzten über äußerst unwegsames, steil ansteigendes und gefrorenes Gelände zu Landesplatz des Hubschraubers. Von dort wurde der Verletzte dann ins LKH Graz abtransportiert.

 

Die Bergung des Verletzten gestaltete sich ...
... durch das unwegsame, steil ansteigende und gefrorene Gelände ...
... als sehr schwierig.

Kurzberichte aus den letzten Jahren sind unter folgenden Links zu finden: Aktuelles 2001, Aktuelles 2002, Aktuelles 2003.